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Inklusion darf nicht vom Wohnort abhängen

Die Online-Petition „Inklusion darf nicht vom Wohnort abhängen - Gleiches Blindengeld, faire Sehbehindertenhilfe“ fordert eine bundesweit einheitliche Reform des Blinden- und Sehbehindertengeldes, um die aktuelle finanzielle Ungleichbehandlung durch die Bundesländer zu beenden.

Die Kernforderungen der Petition

Die auf openPetition gestartete Initiative richtet sich direkt an den Deutschen Bundestag und die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. Sie fordert im Detail:

  • Bundessache: Die rechtliche Regelung und Auszahlung muss komplett in die Hand des Bundes übergehen

  • Einheitliches Blindengeld: Festlegung eines bundesweiten Mindeststandards von mindestens 700 Euro pro Monat

  • Einheitliches Sehbehindertengeld: Eine flächendeckende, faire Angleichung der Hilfe für sehbehinderte Menschen, da die alltäglichen Barrieren und Kosten unabhängig vom Wohnort identisch sind.

  • Keine Anrechnung von Pflegegeld: Das Pflegegeld (SGB XI) darf nicht länger das Blindengeld mindern oder „auffressen“. Diese Kürzungsregelungen sollen in allen Landesgesetzen gestrichen werden.

Hintergrund: Der „Flickenteppich“ in Deutschland

Bisher ist das Blindengeld in Deutschland Sache der Bundesländer (Landesblindengeldgesetze). Das führt zu drastischen Unterschieden: Während Betroffene in manchen Bundesländern vergleichsweise hohe Beträge erhalten, gehen sehbehinderte Menschen in anderen Regionen fast oder völlig leer aus. Ein Umzug in ein anderes Bundesland kann deshalb gravierende finanzielle Einbußen bedeuten

So können Sie die Petition unterstützen

  1. Rufen Sie die Petitionsseite auf openPetition auf.

  2. Tragen Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse in das Formular ein.

  3. Wählen Sie aus, ob Ihre Unterschrift öffentlich oder anonym gelistet werden soll.

  4. Bestätigen Sie Ihre Stimme über den Link in der Bestätigungs-E-Mail. 

     

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