Der BSVT kam in Weimar zu seiner Landestagung zusammen
Vom 10. bis 11. Juli 2026 fand die zentrale Jahrestagung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. - seines höchsten Gremiums - im Hotel Kaiserin Augusta in Weimar statt.
Die Wahl eines neuen Landesvorstandes, die Verabschiedung einer umfassenden Satzungsreform sowie die Debatte und Beschlussfassung über drei richtungsweisende Resolutionen standen im Mittelpunkt des zweitägigen Delegiertentreffens.
Die Delegierten der Kreisorganisationen des BSVT legten in einem zweitägigen Programm die Leitlinien der Verbandsarbeit für die kommenden Jahre fest.
Im öffentlichen Teil der Sitzung nahmen die Delegierten drei Resolutionen an, die am 26.06.2026 auf dem Verbandstag in Berlin vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband einstimmig beschlossen wurden.
Wie kann Teilhabe in einer sich schnell wandelnden Gesellschaft gelingen? Welche Möglichkeiten eröffnet die Künstliche Intelligenz – und wo besteht die Gefahr, dass sie Menschen mit Behinderungen ausschließt? Wie sollte ein zeitgemäßer Sozialstaat aufgebaut sein, damit niemand zurückgelassen wird? Und was hat sich zehn Jahre nach der Einführung des Merkzeichens „TBl“ für taubblinde Menschen tatsächlich verbessert?
Diese Themen betreffen nicht nur blinde und sehbehinderte Menschen, sondern werden auch die gesellschaftliche Debatte in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.
Am 10.06.2026 fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik statt, die diesen Prozess weiter beleuchtete. Folgende Gäste waren bei uns:
Katja Heinrich, Vorstandsvorsitzende Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Der Paritätische) Landesverband Thüringen
Udo Götze, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie
Ralf Kirsten, Bürgermeister der Stadt Weimar
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