Bild - Blick durch eine Jalousie auf das verschwommene Bild einer Stadt - Wir sehen durch

Willkommen beim
Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e. V. (BSVT)

Wir sind die Selbsthilfeorganisation der rund 5000 blinden und ca. 15000 sehbehinderten Menschen im Freistaat Thüringen.

Der BSVT ist Mitglied im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband und im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Thüringen. Er gliedert sich gegenwärtig aktuell in 19 Kreisorganisationen, das sind rechtlich nicht selbstständige Untergliederungen.
Der Verband verfügt über eine Landesgeschäftsstelle und eine zentrale, Ostthüringer Beratungsstelle in Weimar. Weitere überregionale Beratungsstellen befinden sich in Heilbad Heiligenstadt und Bad Langensalza.

Zweck des Verbandes ist der Zusammenschluss der Blinden und Sehbehinderten in Thüringen zur Vertretung ihrer Interessen und zur Förderung ihrer
sozialen Stellung sowie der gesellschaftlichen und beruflichen Eingliederung. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

Wir stellen uns vor

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e. V. wurde am 27. 10. 1990 in Erfurt gegründet und versteht sich als Selbsthilfeorganisation und Interessenvertreter der blinden und sehbehinderten Menschen des Freistaates Thüringen.
Der Verband ist Mitglied im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. – Spitzenverband der Blinden und Sehbehinderten in der Bundesrepublik Deutschland (DBSV) und im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV), Landesverband Thüringen.
Er sieht seine Hauptaufgaben in der Verbesserung der sozialen Stellung sowie in der besseren beruflichen und sozialen Eingliederung Blinder und Sehbehinderter im Freistaat Thüringen. Dabei sind vielfältige Probleme auf sozialem, kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet zu bewältigen. Es gibt schätzungsweise 20.000 Blinde und Sehbehinderte in Thüringen, die sich mit ihren Fragen und Anliegen an unseren Verband wenden können.
Unsere Arbeit beruht zum größten Teil auf dem Engagement von ca. 250 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, also selbst Betroffenen. Sie beraten Blinde, Sehbehinderte sowie ihre Angehörigen und leisten Hilfe in 19 Kreisorganisationen – das sind juristisch unselbständige Untergliederungen des Verbandes mit eigenem Vorstand, die im Wesentlichen territorial mit den Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens übereinstimmen. In unserem Verband sind zurzeit rund 1100 ordentliche und fördernde Mitglieder organisiert.
Die Vorstände der Kreisorganisationen sind die Ansprechpartner. Hier können sich Blinde, Sehbehinderte und ihre Angehörigen z. B. über neue gesetzliche Regelungen und die Aufgaben des Versorgungsamtes und des Integrationsamtes informieren. In den Kreisorganisationen findet auch die Betreuung bedürftiger Mitglieder statt, wie z. B. eine Begleitung Blinder zu Ämtern, zum Arzt oder auch auf kurzen Spaziergängen.
Sie können hier beim Erlernen der Blindenschrift unterwiesen werden, erhalten Unterstützung bei der Suche nach einem Trainer für Orientierung und Mobilität sowie lebenspraktischen Fertigkeiten, sie können Blindenhilfsmittel anschauen und zum Teil günstig einkaufen. Das Verbandsleben erstreckt sich über viele Bereiche, z. B. Gesamtmitgliederveranstaltungen, Betreuungsgruppen, Interessengemeinschaften, Fachgruppen wie Frauengruppe, Jugendgruppe, Stammtisch, Gruppe der Blindenführhundehalter, Diabetikergruppe, Büroberufe, Physiotherapeuten, Umwelt und Verkehr usw. Auch Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung werden unternommen.
In seiner Arbeit wird der Verband durch eine zentrale Beratungsstelle sowie überregionale und lokale Beratungsstellen in 16 Kreisorganisationen Thüringens unterstützt. Er gibt auch eine Hörzeitschrift heraus – das „Thüringer Journal“, die bei den Hörerinnen und Hörern sehr beliebt ist. Außerdem verbreiten viele Kreisorganisationen ihre lokalen Informationen über eigene Hörzeitschriften.
Unser Verband möchte für sehgeschädigte Menschen da sein, um ihnen dabei zu helfen, ihre Probleme zu bewältigen. Wir wollen aber auch die Angehörigen neu erblindeter Menschen erreichen, denn sie sind mit betroffen, weil sich nicht nur der Erblindete selbst, sondern auch sein persönliches Umfeld auf die neue Situation einstellen und neu orientieren muss. Verständnis, Geduld und Einfühlungsvermögen sind in dieser schweren Zeit besonders gefragt.

Neben der persönlichen ist die finanzielle Hilfe die wirksamste. Denn um unsere vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, benötigen wir oft erhebliche finanzielle Mittel, die unsere Mitglieder durch ihre Beiträge allein nicht aufbringen können. Der Verband ist deshalb auf Ihre Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit auch mit Ihrer Spende!

Ziele und Aufgaben

Zweck des Verbandes ist der Zusammenschluss der Blinden und Sehbehinderten in Thüringen zur Vertretung ihrer Interessen und zur Förderung ihrer sozialen Stellung sowie der gesellschaftlichen und beruflichen Eingliederung. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenordnung (steuerbegünstigte Zwecke).

Der Verband erfüllt seine Aufgaben insbesondere durch:

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e. V.
Gutenbergstraße 29a
99423 Weimar

Vertreten durch:

Joachim Leibiger
Landesvorsitzender des BSVT e. V.

Kontakt:

Tel.: 03643 742907 oder 03643 2575 007
Fax: 03643 742927
E-Mail:
info@bsvt.org

Registereintrag:

Eintragung im Vereinsregister.
Registergericht: Amtsgericht Erfurt
Registernummer: VR 160463

Realisierung, Webdesign und Hosting:

Andreas Böhme
E-Mail: a.boehme@bsvt.org



Haftungsausschluss (Disclaimer)

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Urheberrecht

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Datenschutzerklärung

Landesgeschäftsstelle des
Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V.

Gutenbergstraße 29a
99423 Weimar

Tel.: 03643 742907 oder 03643 2575007
Fax: 03643 742927
E-Mail: info@bsvt.org

Ansprechpartner

Grit Reimers-Höfer


Sprechzeiten

Montags bis Donnerstags
09:00 - 16:00 Uhr

Freitags
09:00 - 13:00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, so dass Sie uns Ihr Anliegen jederzeit auf Band sprechen können.

Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und den Grund Ihres Anrufs und wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

Satzung
des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.

I. Name und Sitz des Verbandes

§ 1
Name des Verbandes

Der Verband führt die Bezeichnung: Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. Selbsthilfeorganisation der Blinden und Sehbehinderten in Thüringen.

§ 2
Sitz des Verbandes

(1)          Der Verband hat seinen Sitz in Erfurt
(2)          Er ist beim Amtsgericht Erfurt in das Vereinsregister eingetragen.
(3)          Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Erfurt.
(4)          Der Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. ist Mitglied des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V., Spitzenverband in der Bundesrepublik Deutschland und Verband der freien Wohlfahrtspflege.

II. Aufgaben des Verbandes, Gemeinnützigkeit

§ 3
Aufgaben, Gemeinnützigkeit

(1)          Zweck des Verbandes ist der Zusammenschluss der blinden und sehbehinderten sowie der von Blindheit oder Sehbehinderung bedrohten Menschen in Thüringen zu einer Solidargemeinschaft zum Zwecke der Vertretung ihrer Interessen und zur Förderung ihrer sozialen Stellung sowie der gesellschaftlichen und beruflichen Inklusion. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenordnung (steuerbegünstigte Zwecke). Der Verband erfüllt seine Aufgaben insbesondere durch:
  1. Errichtung und Unterhaltung von Beratungsstellen für Blinde und Sehbehinderte, von Sehschädigung bedrohte Menschen und für alle am Blinden-und Sehbehindertenwesen interessierte Personen und Stellen. Die Beratung erfolgt unabhängig von der Mitgliedschaft und für ordentliche Verbandsmitglieder grundsätzlich unentgeltlich.
  2. Förderung der sozialen und beruflichen Rehabilitation.
  3. Schaffung und Unterhaltung von Einrichtungen z.B. Heimen und Werkstätten bzw. Beteiligung an deren Trägerschaft.
  4. Unterstützung und Förderung kultureller und sportlicher Aktivitäten für blinde und sehbehinderte Menschen.
  5. Öffentlichkeitsarbeit unter Einbeziehung aller geeigneten Medien.
  6. Herausgabe von Zeitschriften und anderen Publikationen.
  7. Einflussnahme auf die Gesetzgebung und die Gesetzesanwendung mit dem Ziel der Umsetzung der UN-Konvention Rechte für behinderte Menschen
  8. Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen im öffentlichen Raum.
  9. Durchsetzung von Barrierefreiheit in allen Bereichen.
  10. Schaffung von Wohnungen, deren Ertrag ausschließlich zur Erfüllung satzungsgemäßer Zwecke zu verwenden ist.
  11. Zusammenarbeit und Kooperation mit anderen Organisationen, insbesondere Behindertenverbänden und Selbsthilfegruppen.
  12. Errichtung von und Beteiligung an rechtsfähigen und nicht rechtsfähigen Stiftungen.
(2)          Der Verband enthält sich jeder parteipolitischen und konfessionellen Stellungnahme und Beeinflussung.

(3)          Der Verband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigennützige Zwecke. Die Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung bzw. Aufhebung des Verbandes keinerlei Ansprüche an das Verbandsvermögen.

(4)          Keine Person darf durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden. Mit Zustimmung des Landesausschusses kann den Mitgliedern des Landesvorstandes und anderen besonders beauftragten Personen über die Erstattung notwendiger Auslagen hinaus eine Vergütung gewährt werden. Der Landesausschuss kann den Landesvorstand ermächtigen, für die besonders beauftragten Personen und die Kreisvorstände eine entsprechende Regelung zu treffen.

III. Mitgliedschaft

§ 4
Arten der Mitgliedschaft

Der Verband besteht aus ordentlichen Mitgliedern, fördernden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

§ 5
Voraussetzungen der ordentlichen Mitgliedschaft

(1)          Ordentliches Mitglied kann jede blinde oder nicht nur vorübergehend sehbehinderte Person werden. Sie muss im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sein und ihren ständigen Wohnsitz grundsätzlich in Thüringen haben. Unter den gleichen Voraussetzungen kann eine von Blindheit oder Sehbehinderung bedrohte Person ordentliches Mitglied werden.
(2)          Personen, die zum Zeitpunkt der Gründung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. ordentliche Mitglieder des Blinden- und Sehschwachenverbandes der DDR mit Wohnsitz in Thüringen waren, erhalten den Status von ordentlichen Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.. Blinde und sehbehinderte Kinder können ordentliches Mitglied des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. sein und durch einen Erziehungsberechtigten vertreten werden.
(3)          Der schriftliche Aufnahmeantrag ist an den örtlich zuständigen Kreisvorstand, an eine Beratungsstelle oder an die Landesgeschäftsstelle zu richten.
(4)          Über die Aufnahme entscheidet der Kreisvorstand. Die Entscheidung bedarf der Bestätigung des Landesvorstandes, welche dieser aber nur aus wichtigem Grund verweigern darf. Gegen die schriftliche Ablehnung, die mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller binnen eines Monats Beschwerde beim Landesvorstand einlegen. Gegen die Ablehnung des Landesvorstandes kann der Antragsteller binnen eines Monats Berufung beim Landesausschuss einlegen, der endgültig entscheidet. Während der Dauer des Anmeldeverfahrens gilt der Antragsteller nicht als Mitglied des Verbandes.
(5)          Jedes ordentliche Mitglied des Verbandes wird grundsätzlich bei dem für seinen Wohnsitz zuständigen Kreisvorstand geführt und dort, sowie in der Landesgeschäftsstelle und der zuständigen überregionalen Beratungsstelle registriert.

§ 6
Rechte des ordentlichen Mitglieds

(1)          Das ordentliche Mitglied ist berechtigt:
  1. an Veranstaltungen und Zusammenkünften seiner Kreisorganisation oder Selbsthilfegruppe teilzunehmen und aktiv an der Gestaltung mitzuwirken
  2. die Einrichtungen und die Hilfe des Verbandes in Anspruch zu nehmen
  3. Anträge an die Organe des Verbandes zu stellen
  4. ab Vollendung des 14. Lebensjahres sein Stimmrecht bei der Landestagung durch gewählte Delegierte und bei der Mitgliederversammlung der Kreisorganisation durch eigene Stimmabgabe auszuüben.
(2)          Das ordentliche Mitglied ist des Weiteren berechtigt:
  1. Ab Vollendung des 16. Lebensjahres zur Wahl als Delegierter zur Landestagung zu stellen
  2. Ab Vollendung des 18. Lebensjahres
a)    Zur Wahl als Kreisvorsitzender oder Stellvertreter sowie zur Wahl als Beisitzer im Kreisvorstand
b)    als Mitglied des Landesvorstandes zu kandidieren

(3)          Mit Vollendung des 21. Lebensjahres und nach 3-jähriger Mitgliedschaft im BSVT oder einem dem DBSV angehörenden Landesverband als Landesvorsitzender oder stellvertretender Landesvorsitzender zu kandidieren

§ 7
Pflichten des ordentlichen Mitglieds

Das ordentliche Mitglied ist verpflichtet:
  1. durch sein Verhalten die Interessen und das Ansehen des Verbandes und der Blinden und Sehbehinderten zu wahren,
  2. die Beschlüsse der Verbandsorgane einzuhalten und diese bei der Erfüllung der Verbandsaufgaben zu unterstützen, den Beitrag im Kalenderjahr zu entrichten.

§ 8
Beendigung der Mitgliedschaft

(1)          Die Mitgliedschaft erlischt:
  1. durch Tod,
(2)          Die Mitgliedschaft endet
  1. durch Austritt,
  2. durch Ausschluss.
(3)          Das Mitglied kann seinen Austritt jederzeit, jedoch nur mit Wirkung zum Ende des laufenden Kalenderjahres schriftlich gegenüber dem Kreisvorstand oder der Landesgeschäftsstelle erklären.
(4)          Ausgeschlossen kann ein Mitglied werden, wenn es den Interessen des Verbandes zuwiderhandelt, das Ansehen der Blinden und Sehbehinderten    schädigt oder den Jahresbeitrag trotz Aufforderung und schriftlicher Mahnung    nicht entrichtet.
(5)          Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung der Kreisorganisation auf Antrag des Kreisvorstandes. Antragsberechtigt ist auch der Landesvorstand. Entspricht im Falle eines Antrages des Landesvorstandes die Kreisorganisation nicht diesem Antrag, so entscheidet auf Antrag des Landesvorstandes der Landesausschuss. Gegen die Entscheidung steht dem Mitglied binnen eines Monats die Beschwerde an den Landesvorstand zu. Gegen die Ausschlussentscheidung des Landesvorstandes kann das Mitglied binnen Monatsfrist Berufung beim Landesausschuss einlegen, der endgültig entscheidet. Das Mitglied hat das Recht, bei allen Beratungen zugegen zu sein, die das Ausschlussverfahren behandeln.
(6)          Bis zur endgültigen Entscheidung über den Ausschluss bleibt die Mitgliedschaft bestehen.
(7)          Das ausgeschiedene Mitglied verliert alle Rechte, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben.

§ 9
Fördernde Mitglieder

(1)          Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die bereit sind, den Verband durch ideelle und materielle Förderung zu unterstützen, soweit sie nicht selbst die Voraussetzungen für eine ordentliche Mitgliedschaft (§ 5 dieser Satzung) erfüllen.
(2)          Die fördernde Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Die Aufnahmen fördernder Mitglieder können sowohl durch den Kreisvorstand, als auch durch den Landesvorstand erfolgen. Über die Aufnahme natürlicher Personen als fördernde Mitglieder entscheidet der zuständige Kreisvorstand. Die Entscheidung bedarf der Bestätigung durch den Landesvorstand, welcher sie nur aus wichtigem Grund verweigern darf.
(3)          Die fördernden Mitglieder sind berechtigt, an Mitgliederversammlungen teilzunehmen und dabei ihr Wahl- und Stimmrecht auszuüben.
(4)          Fördernde Mitglieder entrichten einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe in ihr Ermessen gestellt ist. Er ist jedoch mindestens so hoch wie der Anteil eines ordentlichen Mitgliedes, welcher in der Kreisorganisation verbleibt.
(5)          Ein förderndes Mitglied gilt unbeschadet der Regelungen des § 8 Absätze 1 bis 4 als ausgetreten, wenn es zu erkennen gegeben hat, dass es nicht mehr bereit ist, den Verein zu unterstützen. Ob dass der Fall ist, entscheidet der Vorstand, der die Aufnahme vorgenommen hat, endgültig.

§ 10
Ehrenmitglieder

(1)          Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um den Verband oder um das Blinden- und Sehbehindertenwesen besonders verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Landestagungen mit vollem Stimmrecht an den Landesausschusssitzungen und den Mitgliederversammlungen mit beratender Stimme teilzunehmen. Wird ein ordentliches Mitglied zum Ehrenmitglied ernannt, so bleiben die Rechte als ordentliches Mitglied erhalten.
(2)          Für besondere Verdienste in der aktiven Mitarbeit kann ein ordentliches Mitglied zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Es gehört damit dem Landesvorstand mit beratender Stimme an.
(3)          Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind von der Beitragspflicht befreit.
(4)          Die Kreisorganisationen sind berechtigt, Persönlichkeiten, die sich um deren Arbeit besondere Verdienste erworben haben, zu Ehrenmitgliedern in seiner Kreisorganisation zu ernennen. Wird ein ordentliches Mitglied zum Ehrenmitglied in seiner Kreisorganisation ernannt, so bleiben seine Rechte als ordentliches Mitglied erhalten.

IV. Aufbau des Verbandes

§ 11
Verbandsorgane – Wahlperiode

(1)          Die Organe des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. sind:
  1. die Landestagung
  2. der Landesausschuss
  3. der Landesvorstand
  4. der Landesvorsitzende
  5. die Mitgliederversammlung der Kreisorganisation
  6. der Kreisvorstand
  7. der Kreisvorsitzende
(2)          Die Dauer der Wahlperiode beträgt 4 Jahre. Sie beginnt mit dem Schluss einer Wahlversammlung und endet mit dem Schluss der nächsten Wahlversammlung, jedoch nicht vor erfolgter Neuwahl.
Die Wahlperiode endet für den Inhaber eines Wahlamtes vorzeitig, wenn er durch Wahl eines Nachfolgers abgewählt wird (konstruktives Misstrauensvotum).
(3)     Wiederwahl ist uneingeschränkt zulässig.

§ 12
Zusammensetzung und Einberufung der Landestagung

(1)          Die Landestagung setzt sich zusammen aus dem Landesvorstand und den Delegierten der Kreisorganisationen. Die Delegierten werden von den stimmberechtigten ordentlichen Mitgliedern in einer Mitgliederversammlung der Kreisorganisationen gewählt. Die Mitgliederversammlung kann für jeden Delegierten einen Ersatzdelegierten wählen. Den Delegiertenschlüssel legt der Landesausschuss fest. Jeder Delegierte hat eine Stimme.
(2)          Die ordentliche Landestagung findet alle 4 Jahre statt. Außerordentliche Landestagungen sind auf einstimmigen Antrag des Landesvorstandes oder auf Antrag von 2/5 der Mitglieder des Landesausschusses oder auf Verlangen eines Drittels der stimmberechtigten Mitglieder des Verbandes aufgrund einer vorausgehenden Urabstimmung binnen 3 Monaten einzuberufen.
(3)          Der Landesvorstand setzt Ort und Zeit der Landestagung fest. Er erarbeitet die vorläufige Tagesordnung. Die Einberufung der Landestagung erfolgt durch den Landesvorsitzenden.
(4)          Der Landesvorsitzende ist berechtigt, zu den Landestagungen Gäste einzuladen.

§ 13
Aufgaben der Landestagung

Aufgaben der Landestagung sind:
  1. Entgegennahme der Tätigkeits- und Finanzberichte,
  2. Entlastung des Landesvorstandes,
  3. Neuwahl des Landesvorsitzenden, seines Stellvertreters und der übrigen Mitglieder des Landesvorstandes,
  4. Neuwahl von 3 Sachprüfern für die Jahresabrechnung des Verbandes,
  5. Erledigung von Anträgen und Beschwerden,
  6. Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden,
  7. Änderungen und Ergänzungen der Satzung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.,
  8. Wahl der Delegierten für den Verbandstag des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V.

§ 14
Zusammensetzung und Zusammentreten des Landesausschusses

(1)          Der Landesausschuss besteht aus dem Landesvorstand und den Kreisvorsitzenden. Die Fachgruppenleiter sowie Sprecher im Sinne von §§ 23 und 24 der Satzung gehören dem Landesausschuss mit beratender Stimme an.
(2)          Der Landesausschuss hält jährlich zwei ordentliche Sitzungen ab, von denen die erste im ersten Halbjahr stattfinden soll. In Jahren der Landestagung genügt eine Landesausschusssitzung in der jeweils anderen Hälfte. Außerordentliche Sitzungen finden statt, wenn sie vom Landesvorstand verlangt oder von der Hälfte der Mitglieder des Landesausschusses beantragt werden.
(3)          Der Landesvorsitzende ist berechtigt, zu den Sitzungen des Landesausschusses Gäste einzuladen.

§ 15
Aufgaben des Landesausschusses

(1)          Aufgaben des Landesausschusses sind:
  1. Prüfung der Tätigkeit des Landesvorstandes,
  2. Entgegennahme der Jahresabrechnung, die von einem beeidigten Prüfer und von 2 gewählten Sachprüfern des Verbandes geprüft sein muss,
  3. Bestätigung des Planes der Aufgaben,
  4. Bestätigung des Haushaltsplanes,
  5. Festsetzung des Jahresbeitrages der ordentlichen Mitglieder,
  6. Besprechung und Erledigung von Anträgen, Beschwerden und Berufungen,
  7. Nachwahl für die während der Wahlperiode des Landesvorstandes ausgeschiedenen Mitglieder des Landesvorstandes und der ausgeschiedenen Sachprüfer,
  8. Bildung von Ausschüssen für Sonderaufgaben.
(2)       Der Landesausschuss ist an die Beschlüsse der Landestagung gebunden.

§ 16
Zusammensetzung des Landesvorstandes

(1)          Dem Landesvorstand dürfen nur ordentliche Mitglieder im Sinne des § 5 Abs. 1 und 2 dieser Satzung angehören.
(2)          Der Landesvorstand besteht aus dem Landesvorsitzenden, seinem Stellvertreter und bis zu 7 Beisitzern. Die Zahl der Beisitzer wird unter Berücksichtigung der Mitgliederzahl des Verbandes vor der Wahl durch Beschluss der Landestagung festgelegt. Wurde ein Blinder oder Sehbehinderter gemäß § 10 Abs. 2 dieser Satzung zum Ehrenvorsitzenden ernannt, gehört er ebenfalls dem Landesvorstand mit beratender Stimme an.

§ 17
Aufgaben des Landesvorstandes

(1)          Der Landesvorstand fasst die Beschlüsse zur Erfüllung der Verbandsaufgaben. Er überwacht die Führung des operativen Tagesgeschäfts.
(2)          Der Landesvorsitzende ist berechtigt, zu den Sitzungen des Landesvorstandes Gäste einzuladen.

§ 18
Aufgaben des Landesvorsitzenden

(1)          Der Landesvorsitzende und sein Stellvertreter sind Vorstand im Sinne von § 26 des BGB. Der Verband wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
(2)          Der Landesvorsitzende beruft die Landestagung, den Landesausschuss und den Landesvorstand ein. Er ist an die Beschlüsse dieser Verbandsorgane gebunden.
(3)          Der Landesvorsitzende ist für die Tätigkeit des Landesgeschäftsführers und der Mitarbeiter des Verbandes verantwortlich.

§ 19
Landesgeschäftsführer

(1)          Der Landesgeschäftsführer wird vom Landesvorsitzenden mit Zustimmung des Landesvorstandes vertraglich angestellt. Er darf nicht gleichzeitig Mitglied des Landesvorstandes sein. Der Landesgeschäftsführer sollte blind oder sehbehindert sein.
(2)          Dem Landesgeschäftsführer obliegt die Durchführung der von den Verbandsorganen gefassten Beschlüsse. Dazu ist er zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vorstandes berechtigt. Er ist dem Landesvorsitzenden und dem Landesvorstand für die Erfüllung der ihm gestellten Aufgaben und für die Tätigkeit der Mitarbeiter des Verbandes verantwortlich.

§ 20
Aufgaben der Kreisorganisationen

(1)          Zur Wahrnehmung örtlicher Aufgaben des Verbandes werden die Mitglieder durch den Landesvorstand zu regionalen Personenvereinigungen ohne Rechtspersönlichkeit unter der Bezeichnung "Kreisorganisation" zusammengefasst. Jedes Mitglied des Verbandes muss einer Kreisorganisation angehören. Die Kreisorganisationen haben das Recht, sich auf freiwilliger Grundlage zu Bezirksgruppen zusammenzuschließen. Der Zusammenschluss bedarf der Bestätigung des Landesvorstandes.
(2)          Die Mitglieder jeder Kreisorganisation wählen in einer ordentlichen Mitgliederversammlung den Kreisvorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden, die Beisitzer sowie die Delegierten zur Landestagung.
(3)          Mindestens einmal im Jahr muss eine Mitgliederversammlung stattfinden.

§ 21
Zusammensetzung und Aufgaben des Kreisvorstandes

(1)          Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und mindestens einem, höchstens 7 Beisitzern. Die Zahl der Beisitzer wird unter Berücksichtigung der Größe der Kreisorganisation vor der Wahl durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgesetzt. Scheidet der Vorsitzende oder sein Stellvertreter aus, so wählen die Mitglieder in einer außerordentlichen oder in einer ordentlichen Mitgliederversammlung einen Nachfolger. Scheidet ein Beisitzer vorzeitig aus, so tritt an dessen Stelle der Kandidat, der in der Mitgliederversammlung die nächsthöhere Stimmenzahl auf sich vereinigen konnte.
(2)          Dem Kreisvorstand dürfen nur ordentliche Mitglieder im Sinne des § 5 Absatz 1 und 2 dieser Satzung sowie ein förderndes Mitglied im Sinne des § 9 Absatz 1 angehören. Die Sitzungen des Vorstandes, die nach Bedarf, mindestens aber vierteljährlich stattfinden, werden vom Kreisvorsitzenden, und bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet. Der Kreisvorstand fasst Beschlüsse zur Verwirklichung der im § 20 dieser Satzung festgelegten Aufgaben. Er nimmt jährlich mindestens einmal Tätigkeits- und Kassenberichte des Vorsitzenden entgegen, stundet oder erlässt auf Antrag und nach Zustimmung des Landesvorstandes Beiträge für das laufende Kalenderjahr und entscheidet über Aufnahmeanträge.

§ 22
Aufgaben des Kreisvorsitzenden

(1)          Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter vertreten die Kreisorganisation.
(2)          Der Vorsitzende ist an die Beschlüsse der Verbandsorgane gebunden. Er hat die Aufträge des Landesvorsitzenden und des Landesvorstandes zu beachten. Dem Vorsitzenden obliegt im Einvernehmen mit seinem Vorstand die Verwaltung und Kassenführung der Kreisorganisation. Er nimmt Aufnahmeanträge entgegen, organisiert die Beratung und Betreuung der Mitglieder. Dazu werden die Aufgaben im Vorstand abgesteckt und nach Bedarf Betreuungsgruppen gebildet und Vertrauensleute berufen.

§ 23
Bildung und Aufgaben der Fachgruppen

(1)          Zur Wahrnehmung der Interessen von Berufstätigen können Fachgruppen gebildet werden.
(2)          Die Fachgruppenleiter und ihre Stellvertreter werden vom Landesvorstand auf Vorschlag der Berufsfachgruppen berufen. Für die Berufung zum Fachgruppenleiter bzw. Stellvertreter ist die fachliche Eignung des Kandidaten entscheidend. Ein Fachgruppenleiter kann nicht gleichzeitig Landesgeschäftsführer sein. Die Amtszeit der Fachgruppenleiter und ihrer Stellvertreter endet entweder durch Rücktritt oder Abberufung. Die Abberufung erfolgt durch den Landesvorstand und ist den Fachgruppenleitern gegenüber zu begründen.
(3)          Die Fachgruppenleiter sind an die Beschlüsse der Verbandsorgane und an die Aufträge des Landesvorsitzenden und des Landesvorstandes gebunden.
(4)          Den Fachgruppenleitern obliegen gemäß § 3 Abs. 1 Ziffer 3 dieser Satzung folgende Aufgaben:
  1. Beratung und Betreuung aller zur betreffenden Berufsgruppe gehörenden Blinden und Sehbehinderten in beruflicher Hinsicht,
  2.  Mithilfe bei der Suche nach geeigneten Arbeitsplätzen,
  3. Ausübung der Nachsorge in Berufsfragen,
  4. Gutachterliche Tätigkeit in Fachfragen,
  5. Beratung der Verbandsorgane in beruflichen Fragen,
  6. Vorbereitung und Durchführung sowie Leistungen von Arbeitstagungen der Fachgruppen,
  7. Herausgabe von Rundschreiben an die Mitglieder der Fachgruppen.

§ 24
Bildung von Interessengruppen

Der Landesvorstand ist befugt, zur Wahrnehmung besonderer Aufgaben auf Vorschlag der Interessengruppen ehrenamtliche Sprecher zu berufen. Diese Sprecher haben die Aufgabe, den Vorstand bei seiner Tätigkeit zu unterstützen.
Besondere Aufgaben können u.a. sein:

 V. Satzungsänderungen - Geschäftsordnung - Auflösung des Verbandes

§ 25
Satzungsänderung

(1)          Satzungsänderungen können nur durch eine Landestagung beschlossen werden. Anträge auf Satzungsänderungen können von jedem ordentlichen Mitglied und jedem Ehrenmitglied gestellt werden.
(2)          Zu einer Änderung der Satzung sind 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
(3)          Der Landesvorstand ist berechtigt, eine vom Registergericht verlangte Änderung selbständig eintragen zu lassen.

§ 26
Geschäftsordnung

(1)          Die Geschäftsordnung wird von der Landestagung beschlossen. Sie ist ein wesentlicher Teil dieser Satzung und für alle Mitglieder des Verbandes bindend. Auf die Änderung der Geschäftsordnung findet die Vorschrift über die Änderung der Satzung im § 25 dieser Satzung Anwendung.

§ 27
Auflösung des Verbandes

(1)          Die Auflösung des Verbandes kann nur durch Beschluss der Landestagung erfolgen. Dieser Beschluss bedarf einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen Stimmen.
(2)          Der Antrag auf Auflösung des Verbandes kann vom Landesausschuss oder vom Landesvorstand eingebracht werden.
(3)          Bei Auflösung des Verbandes durch Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke bestimmt die Landestagung den Rechtsnachfolger. Als Rechtsnachfolger kann nur eine gemeinnützige Einrichtung eingesetzt werden mit der Verpflichtung, das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zugunsten der Blinden und Sehbehinderten Thüringens zu verwenden.
 
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung des BSVT am 27.10.1990 in Erfurt angenommen und auf der Ordentlichen Landestagung des BSVT e.V. am 29.03.2014 durch Satzungsänderungen ergänzt.

Geschäftsordnung
zur Satzung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.

 

§ 1
Geltungsbereich

(1)          Die nachstehende Geschäftsordnung ist der verfahrensrechtliche Teil der Satzung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.
Änderungen der Geschäftsordnung können nur mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Sie dürfen der Satzung des Verbandes nicht widersprechen.
(2)          Die Geschäftsordnung regelt das Verfahren bei Ladungen, Landestagungen, Mitgliederversammlungen in den Kreisorganisationen und bei Sitzungen des Landesausschusses, Landesvorstandes und Kreisvorstandes, insbesondere bei Abstimmungen und Wahlen.

§ 2
Schriftform

(1)          Für sämtliche Regelungen in dieser Geschäftsordnung sowie in der Satzung des BSVT, die Schriftform für Ladungen, Anträge oder andere Erklärungen vorsehen, gilt, dass der Schriftform auch die Übermittlung in elektronischer Form entsprechen, soweit gesetzliche Bestimmungen nicht ausdrücklich entgegenstehen.

§ 3
Ladungen zu Tagungen, Versammlungen und Sitzungen

(1)          Die Einberufung der Landestagung muss spätestens 8 Wochen vor der Tagung durch schriftliche Mitteilung an die Vorsitzenden der Kreisvorstände erfolgen. Die Vorsitzenden haben daraufhin die in einer ordentlichen Mitgliederversammlung gewählten Delegierten dem Landesvorstand zu melden. Sind Delegierte noch nicht gewählt worden, so ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen, in der die Delegierten zur Landestagung zu wählen sind. Die schriftliche Ladung der Delegierten muss mindestens 4 Wochen vor der Landestagung unter Angabe des Ortes und der Zeit und der vorläufigen Tagesordnung geschehen. Eine Liste der Mitglieder der Landestagung wird der Ladung beigefügt.
(2)          Die Ladungsfrist zu Sitzungen des Landesausschusses beträgt 3 Wochen. Sie kann in dringenden Fällen durch Beschluss des Landesvorstandes auf 8 Tage verkürzt werden.
(3)          Die Ladungsfrist zu Sitzungen des Landesvorstandes beträgt 8 Tage, kann jedoch in dringenden Fällen auf 1 Tag verkürzt werden. Die Ladung zu den Sitzungen des Landesausschusses und Landesvorstandes nimmt der Landesvorsitzende vor.
(4)          Die Mitgliederversammlungen in den Kreisen und die Kreisvorstandssitzungen sind vom Vorsitzenden des Kreisvorstandes schriftlich einzuberufen. Die Ladung soll den Mitgliedern spätestens 8 Tage vor Beginn der Tagung oder Sitzung zugehen.

§ 4
Leitung der Versammlungen und Sitzungen

(1)          Der Landesvorsitzende und bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter eröffnet und schließt die Landestagung und Sitzung des Landesausschusses und Landesvorstandes. Sind die Genannten verhindert, bestimmen die anwesenden Mitglieder des Landesvorstandes den Leiter der Landestagung und der Landesausschusssitzung.
(2)          Der Kreisvorsitzende und bei dessen Verhinderung einer seiner Stellvertreter eröffnet, leitet und schließt die Mitgliederversammlung und die Sitzung des Kreisvorstandes.
Sind beide verhindert, bestimmen die anwesenden Mitglieder des Kreisvorstandes den Leiter der Mitgliederversammlung.

§ 5
Tagesordnung

(1)          Bei jeder schriftlichen Ladung zur Landestagung, Mitgliederversammlung und Sitzung des Landesausschusses, Landesvorstandes und Kreisvorstandes ist die vorläufige Tagesordnung mitzuteilen. Zur Ladung gehört in jedem Fall die Tagesordnung einschließlich der Unterlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten.
(2)          Die vorläufige Tagesordnung ist zu Beginn der Versammlung oder Sitzung zu verlesen. Erhebt sich kein Widerspruch, so ist sie angenommen. Über Änderungsvorschläge beschließen die Stimmberechtigten. Neue Tagesordnungspunkte, deren Aufnahme während der Versammlung oder Sitzung beantragt werden, können nur zum Schluss der endgültigen Tagesordnung angefügt werden.
(3)          Anträge an die Landestagung sind mindestens 2 Wochen vor deren Abhaltung schriftlich dem Landesvorsitzenden einzureichen. Über die Zulassung später eingereichter Anträge entscheidet die Landestagung.

§ 6
Anträge

(1)          Anträge an die Landestagung sind mindestens 2 Wochen vor deren Abhaltung schriftlich dem Landesvorsitzenden einzureichen. Über die Zulassung später eingereichter Anträge entscheidet die Landestagung.
(2)          Anträge an die Landesausschusssitzung sind spätestens 2 Wochen vor deren Abhaltung schriftlich beim Landesvorsitzenden einzureichen. Über die Zulassung später eingereichter Anträge entscheidet der Landesausschuss in der Sitzung.

§ 7
Wortmeldung zur Geschäftsordnung

(1)          Jeder antragsberechtigte Teilnehmer der Versammlung oder Sitzung kann Verstöße gegen die Geschäftsordnung oder Tagesordnung jederzeit rügen. Er soll seine Wortmeldung mit der Angabe begründen, dass er zur Geschäftsordnung sprechen will.
(2)          Weicht der Rügende von seiner Rüge gegen Verstöße der Geschäftsordnung oder Tagesordnung ab oder spricht er zum Gegenstand der Tagesordnung, so kann ihm der Vorsitzende das Wort entziehen. Er muss es tun, wenn die stimmberechtigten Teilnehmer die Entziehung des Wortes durch Beschluss verlangen.

§ 8
Verfahren bei Aussprachen

(1)          Auf Antrag eines Antragsberechtigten kann die Versammlung die Aussprache zu einem oder mehreren Punkten der Tagesordnung beschließen. Erhebt sich kein Widerspruch, so kann der Leiter der Versammlung die Aussprache ohne Beschluss eröffnen.
(2)          Die Reihenfolge der Aussprache erfolgt entsprechend der Reihenfolge zur Wortmeldung. Melden sich mehr als 3 Personen zu Wort, so ist eine Rednerliste zu führen. Die Zahl der Wortmeldungen und die Rednerzeit kann durch Beschluss der Versammlung beschränkt werden.
(3)          Der Versammlungsleiter kann jederzeit zu den Ausführungen in Aussprachen Stellung nehmen. Er kann einem Redner das Wort entziehen, wenn dieser die festgelegte Redezeit überschreitet, wesentlich von dem zur Aussprache stehenden Gegenstand abweicht, eine allgemein verletzende Ausdrucksweise gebraucht oder beleidigende Äußerungen über ein Mitglied des Verbandes vornimmt. Widerspricht der Unterbrochene dem Entzug, so entscheidet darüber die Tagesleitung. Ein Beschluss über den Entzug des Wortes ist erforderlich, wenn ein Mitglied der Versammlung einen entsprechenden Antrag stellt.
(4)          Die Aussprache endet nach Abarbeitung der Rednerliste. Neue Wortmeldungen können nur auf Beschluss der Versammlung zugelassen werden.

§ 9
Beschlussfähigkeit

(1)          Zur Beschlussfähigkeit ist grundsätzlich rechtzeitige Ladung erforderlich.
(2)          Die Landestagung ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Stimmberechtigten vertreten ist.
(3)          Der Landesausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
(4)          Der Landesvorstand ist beschlussfähig, wenn der Landesvorsitzende oder sein Stellvertreter und mindestens 4 weitere Mitglieder des Landesvorstandes anwesend sind.
(5)          Die Mitgliederversammlung der Kreisorganisation ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Sind weniger als 25 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, und wird aus diesem Grund erneut eine Mitgliederversammlung einberufen, so ist diese ohne Rücksicht auf die Teilnehmerzahl beschlussfähig, wenn in der Ladung zur erneuten Mitgliederversammlung auf diesen Umstand hingewiesen wurde.
(6)          Der Kreisvorstand bedarf zur Beschlussfähigkeit der Anwesenheit der Hälfte seiner Mitglieder einschließlich des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters.

§ 10
Beschlussfassung

(1)          Jedem Beschluss muss ein genau formulierter Antrag vorausgehen. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied. Anwesende Mitglieder können ihre Stimme nicht auf Anwesende übertragen.
(2)          Vor der Beschlussfassung veranlasst der Leiter der Versammlung oder Sitzung die Verlesung oder mündliche wörtliche Wiederholung des gestellten Antrages.
(3)          Die Stimmabgabe bei der Beschlussfassung geschieht in der Regel durch deutliches Heben eines Armes. Die Stimmberechtigten können beschließen, dass die Stimmabgabe durch Erheben vom Sitzplatz, durch namentliche Abstimmung oder durch geheime Abstimmung zu geschehen ist. Die Form der geheimen Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.

§ 11
Wirksamkeit von Beschlüssen

(1)          Soweit diese Geschäftsordnung im Einzelnen nicht anderes vorschreibt, ist ein Antrag angenommen, wenn für ihn die Mehrheit der Anwesenden gestimmt hat.
(2)          Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

§ 12
Eintragung von Beschlüssen

Beschlüsse, die nicht lediglich das Verfahren bei Versammlungen oder Sitzungen betreffen, sind nach ihrer Reihenfolge geordnet unter laufender Nummer und unter Angabe des Datums in die jeweilige Beschluss Sammlung einzutragen und vom Leiter der Versammlung oder Sitzung zu unterzeichnen.

§ 13
Wahlausschuss

(1)          Vor der Wahl des Landesvorstandes, des Kreisvorstandes und der Delegierten zur Landestagung wählen die Mitglieder der Landestagung bzw. der Mitgliederversammlung der Kreisorganisation jeweils einen Wahlausschuss.
(2)          Der Wahlausschuss besteht aus dem Ausschussvorsitzenden und 2 Mitgliedern. Wird ein Mitglied des Wahlausschusses als Kandidat für ein Amt im Landesvorstand oder Kreisvorstand aufgestellt, so tritt an die Stelle dieses Kandidaten für die Zeit des Wahlganges, in dem über das Mitglied des Wahlausschusses abgestimmt wird, eine Ersatzperson, die gleichzeitig mit dem Wahlausschuss zu wählen ist.
Bewirbt sich der Vorsitzende des Wahlausschusses um ein Amt, so tritt an seine Stelle für die Dauer des Wahlganges jenes Mitglied, dass bei der Wahl des Wahlausschusses die meisten Stimmen auf sich vereinigt. An die Stelle dieses Mitglieds tritt die Ersatzperson.
(3)          Der Wahlausschuss überwacht die Entlastung und Neuwahl. Während der Entlastung und Neuwahl übt der Vorsitzende des Wahlausschusses oder dessen Stellvertreter die Befugnisse des Versammlungsleiters aus.

§ 14
Entlastung

(1)          Die Entlastung wird dem Landesvorstand von der Landestagung durch Abstimmung erteilt.
(2)          Die Entlastung des Kreisvorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung.

§ 15
Wahlverfahren

(1)          Der Wahl geht ein Wahlaufruf voraus. Bei der Landestagung sind die Wahlvorschläge in Punkt-, Schwarzschrift oder elektronischer Form einzureichen. Bei sonstigen Wahlen können sie neben der schriftlichen Form auch durch Zuruf erfolgen. Die Reihenfolge der Kandidaten für die Abstimmung wird vom Wahlausschuss ausgelost. Vor der Abstimmung haben sich die vorgeschlagenen Personen darüber zu erklären, ob sie bereit sind, die Wahl anzunehmen.
Die Ablehnung braucht nicht begründet zu werden. Jeder Kandidat, der bereit ist, die Wahl anzunehmen, soll sich kurz über seine Person äußern. Wählbar sind auch Personen, die bei der Versammlung nicht anwesend sind, wenn sie sich vor Beginn der Wahl dem Versammlungsleiter gegenüber bereit erklären, die Wahl anzunehmen.
(2)          Soweit die Verbandssatzung oder Geschäftsordnung nicht geheime Wahl vorschreibt oder diese von der Versammlung beschlossen wird, geschieht die Wahl in offener Form.
Bei der Durchführung von Wahlen ist die Feststellung von Nein-Stimmen und Stimmenthaltungen nicht erforderlich. Jeder Wahlberechtigte kann nur so vielen Kandidaten seine Stimme geben, als Mitglieder eines Gremiums zu wählen sind.
(3)          Bei offener Wahl erfolgt die Stimmabgabe mittels eines Symbols oder in einer anderen vom Versammlungsleiter bestimmten geeigneten Form.
(4)          Die Form des Wahlverfahrens bei geheimer Wahl bestimmt im Einzelnen der Versammlungsleiter. Dabei ist ein Verfahren zu wählen, bei dem jeder Blinde unabhängig von sehenden Personen seinen Willen äußern kann.
(5)          Erreichen 2 oder mehrere die gleiche Stimmenzahl und bleibt deshalb der Wahlausgang unentschieden, so findet beschränkt auf diese Personen eine Stichwahl statt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
(6)          Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses erfolgt nach dessen Feststellung durch den Wahlausschuss.
(7)          Kann während der Wahlversammlung kein Vorsitzender oder kein arbeitsfähiger Vorstand gewählt werden, beruft der Landesvorstand eine neue Wahlversammlung ein.
Kann auch hier kein arbeitsfähiges Organ gewählt werden, sind durch den Landesvorstand geeignete Maßnahmen einzuleiten, um die Betreuung der Mitglieder zu gewährleisten.

§ 16
Wahl der Delegierten zur Landestagung

(1)          Die Wahl der Delegierten zur Landestagung soll spätestens 4 Wochen vor der Landestagung in den Mitgliederversammlungen der Kreise stattfinden.
(2)          Die Zahl der Delegierten einer Kreisorganisation richtet sich nach der Zahl ihrer Mitglieder am 1. Januar des Jahres in dem die Einberufung beschlossen wurde. Die Delegierten einer Kreisorganisation werden in einem einzelnen Wahlgang gewählt. Gewählt sind, entsprechend der erforderlichen Zahl, die Kandidaten in der Reihenfolge der höchsten Stimmenzahl. Sind nicht mehr Mitglieder vorgeschlagen als die Kreisorganisation Delegierte zur Landestagung entsendet, kann die Mitgliederversammlung durch Beschluss eine Gesamtabstimmung zulassen.

§ 17
Wahl des Landesvorstandes

(1)          Die Wahl des Landesvorstandes geschieht geheim.
(2)          Die Wahl des Landesvorsitzenden und seines Stellvertreters muss in getrennten Wahlgängen erfolgen. Die Wahl der übrigen Mitglieder des Landesvorstandes geschieht in einem Wahlgang.
(3)          Zum Landesvorsitzenden bzw. zum Stellvertreter ist gewählt, wer im ersten Wahlgang die Mehrheit aller abgegebenen Stimmen erhält. Erhält keiner der Kandidaten diese Mehrheit, so findet zwischen den beiden Bewerbern, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Bei der Wahl der übrigen Mitglieder des Landesvorstandes sind die Kandidaten in der Reihenfolge der höchsten Stimmenzahl gewählt.

§ 18
Wahl des Kreisvorstandes

(1)          Der Kreisvorsitzende und deren Stellvertreter werden in getrennten Wahlgängen gewählt.
Zum Vorsitzenden bzw. seinem Stellvertreter ist gewählt, wer im ersten Wahlgang die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Erhält keiner der Kandidaten diese Mehrheit, so findet zwischen den beiden Bewerbern, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt.
(2)          Die übrigen Mitglieder des Kreisvorstandes werden in einem einzigen Wahlgang gewählt. Gewählt sind entsprechend der erforderlichen Zahl der Mitglieder des Kreisvorstandes die Kandidaten in der Reihenfolge der höchsten Stimmenzahl.

§ 19
Niederschrift

(1)          Über Versammlungen und Sitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Leiter der Versammlung oder Sitzung zu unterzeichnen ist und von den Stimmberechtigten der nächsten Versammlung oder Sitzung genehmigt werden soll.
(2)          Der Leiter der Versammlung oder Sitzung bestimmt einen oder mehrere Schriftführer, welche die Niederschrift gleichfalls zu unterzeichnen haben. Die Schriftführer brauchen nicht stimmberechtigte Mitglieder der Versammlung oder Sitzung sein. Sie sind zum Stillschweigen über die Vorgänge in den Versammlungen oder Sitzungen verpflichtet.
(3)          Die Niederschrift ist den Beteiligten zeitnah, spätestens innerhalb von 4 Wochen zu übersenden.

Landesgeschäftsstelle des
Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V.

Gutenbergstraße 29a
99423 Weimar

Tel.: 03643 742907 oder 03643 2575007

Fax: 03643 742927
E-Mail: 
info@bsvt.org

Ansprechpartner

Grit Reimers-Höfer

Sprechzeiten

Montags bis Donnerstags
09:00 - 16:00 Uhr
Freitags
09:00 - 13:00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, so dass Sie uns Ihr Anliegen jederzeit auf Band sprechen können.
Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und den Grund Ihres Anrufs und wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

Der Landesvortsand des BSVT - v.l.n.r. Peter Wernecke, Gerhard Prüfer, Joachim Leibiger, Bernd Gräser - zum vergrößern auf das Bild klicken öffnet in neuem FensterLandesvorstand des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen

 

Landesvorsitzender

Joachim Leibiger

E-Mail: info@bsvt.org
Beauftragter des Vorstandes für
Lobbyarbeit, Wirtschaft und Struktur
 

Stellvertretender Landesvorsitzender

Bernd Gräser

E-Mail: info@bsvt.org
Beauftragter des Vorstandes für
Lobbyarbeit und Satzung
 

Mitglieder des Landesvorstandes

Peter Wernecke

E-Mail: info@bsvt.org
Beauftragter des Vorstandes für
Beratung, Hilfsmittel und „Blickpunkt Auge“

Gerhard Prüfer

E-Mail: info@bsvt.org
Beauftragter des Vorstandes für
Protokollkontrolle

Ehrenvorsitzender des BSVT e.V.

Richard Hahnemann

 

Ansprechpartner ist die Landesgeschäftsstelle des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V.

 

Kreisorganisationen des BSVT

Bad Salzungen

Eichsfeld

Eisenach

Erfurt

Gera

Gotha

Greiz-Altenburg

Ilm-Kreis

Jena

Kyffhäuserkreis

Schmalkalden/Meiningen

Nordhausen

Saale-Holzland-Kreis

Saale-Orla-Kreis

Saalfeld/Rudolstadt

Sonneberg

Suhl/Hildburghausen

Unstrut-Hainich-Kreis

Weimar/Apolda/Sömmerda

 

                


Kreisorganisation Bad Salzungen

Ansprechpartner:

Bernd Schade

Baumschulenweg 12
98617 Meiningen
Tel.: 03693 5291253

E-Mail: ko.badsalzungen@bsvt.org

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Kreisorganisation Eichsfeld

Ansprechpartner:

Ralf Lindemann

Auf der Rinne 1a
37308 Heiligenstadt
Tel./Fax: 03606 619552
E-Mail: ko.eichsfeld@bsvt.org

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung

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Kreisorganisation Eisenach

Ansprechpartnerin:

Johanna Lang

Hauptstraße 31
99848 Wutha-Farnroda
Tel.: 036921 90776

Sprechzeiten:

jeden Donnerstag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung

E-Mail: bsv.ko-eisenach@t-online.de

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Kreisorganisation Erfurt

Amtierender KO Vorsitzender

Bernd Gräser

Juri-Gagarin-Ring 78
99084 Erfurt
Tel.: 0361 5627598
E-Mail: ko.erfurt@bsvt.org
Internet: www.bsvt-erfurt.de

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Kreisorganisation Gera

Ansprechpartner:

Matthias Schiedek

Markt 5 / 6
07545 Gera
Tel.: 0365 22653531
E-Mail: bsvt.gera@t-online.de
Internet: www.bsvt-gera.de
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Kreisorganisation Gotha

Ansprechpartner:

Klaus-Dieter Lapp

Paul-Baethcke-Straße 32
99887 Georgenthal

Tel.: 036253 25483

Sprechzeiten:

jeden 4. Donnerstag des Monats
im Landratsamt Gotha 18.-März-Straße 50, Zimmer 207
sowie nach Vereinbarung
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Kreisorganisation Greiz-Altenburg

Ansprechpartner:

Thomas Rödiger

Friedrich-Naumann-Straße 18
07973 Greiz
Tel.: 03661 6848047
E-Mail: thomas.roediger.greiz@gmail.com

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung
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Kreisorganisation Ilm-Kreis

Ansprechpartnerin:

Karla Hofmann

Rankestraße 13
99310 Arnstadt

Tel.: 03628 78187
E-Mail: bsvt.ilmkreis@t-online.de

Sprechzeiten:

jeden Dienstag, 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung
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Blickpunkt Auge Beratungsstelle Jena / Kreisorganisation Jena

Westbahnhofstraße 8, 07745 Jena
Beratung jeden Donnerstag von 13:00 - 17:00 Uhr und nach Vereinbarung. Um Anmeldung wird gebeten.

Ansprechpartnerin: Silke Aepfler

Telefon: 03641 2259400
Mobil: 0157 73303641
E-Mail: s.aepfler@blickpunkt-auge.de
/ ko.jena@bsvt.org

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Kreisorganisation Kyffhäuserkreis

Ansprechpartner:

Gerhard Prüfer

Güntherstraße 51
99706 Sondershausen
Tel.: 03632 750704
E-Mail: gerhardpruefer@web.de

Internet: www.bsvt-kyf.de

Sprechzeiten:

Jeden Dienstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Im Landratsamt des Kyffhäuserkreises
Am Markt 8
99706 Sondershausen
Tel.: 03632 741266
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Kreisorganisation Schmalkalden/Meiningen

Ansprechpartner:

Wolfgang Leffler

Marienstraße 8
98593 Floh-Seligenthal
Tel.: 03683 608230
E-Mail: ko.schmalkalden-meiningen@bsvt.org
Internet: www.bsvtsm.de
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Kreisorganisation Nordhausen

Ansprechpartner:

Peter Wernecke

Conrad-Fromann-Straße 43
99734 Nordhausen
Tel.: 03631 478498
E-Mail: ko.nordhausen@bsvt.org
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Kreisorganisation Saale-Holzland-Kreis

Ansprechpartner:

Christian Vogel

Beratungsstelle
Clara-Zetkin-Straße 16b
07629 Hermsdorf
Tel.: 036601 80228
Fax: 036601 93940
E-Mail: bsvt.shk@t-online.de
Internet: www.sehbehinderung-shk.de
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Kreisorganisation Saale-Orla-Kreis

Ansprechpartner:

Volkmar Dietrich

Goethestraße 7
07907 Schleiz
Tel.: 03663 400532
E-Mail: ko.sok@bsvt.org

Sprechzeiten:

jeden Dienstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
im Landratsamt Saale-Orla-Kreis
Oschitzer Straße 4
Raum WH 201
07907 Schleiz (keine Postanschrift)
Tel.: 03663 488582
sowie nach Vereinbarung
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Kreisorganisation Saalfeld/Rudolstadt

Ansprechpartnerin:

Inge Klein

Lendenstreichstraße 42
07318 Saalfeld
Tel.: 03671 642688

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung
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Kreisorganisation Sonneberg

Ansprechpartnerin:

Margot Eckert

Lutherstraße 31b
96515 Sonneberg
Tel.: 03675 745719

Beratungsstelle

Bahnhofstraße 66
96515 Sonneberg
Tel.: 03675 871468
Fax: 03675 871404

E-Mail: info@bsvt-sonneberg.de
Internet: http://bsvt-sonneberg.de

Sprechzeiten

jeden 3. Donnerstag im Monat von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
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Kreisorganisation Suhl/Hildburghausen

Ansprechpartnerin:

Erika Och

Leonhard-Frank-Straße 40
98529 Suhl
Tel.: 03681 461204

Beratungsstelle:

Friedrich-König-Straße 7
98527 Suhl
Tel.: 03681 705600
E-Mail: ko.suhl@bsvt.org

Sprechzeiten:

Dienstag, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Kreisorganisation Unstrut-Hainich-Kreis

Ansprechpartner:

Uwe Haßkerl

Lindenbühl 8/9
99947 Bad Langensalza
Tel./Fax: 03603 891881
E-Mail: ko.badlangensalza@bsvt.org
Internet: www.bsvt-unstrut-hainich.de
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Kreisorganisation Weimar/Apolda/Sömmerda

Ansprechpartnerin:

Kerstin Eckardt

Gutenbergstraße 29a
99423 Weimar
Tel.: 03643 742909 oder 03643 25 75 008

Mobil: 0151 57372189
E-Mail: ko.weimar@bsvt.org
Internet: www.bsvt-weimar-apolda.de

Sprechzeiten:

nach Vereinbarung (Mittwochs von 13:00 bis 17:00 Uhr)

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Zentrale, überregionale Beratungsstelle Gera
des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V.

Nicolaiberg 5A
07545 Gera
Telefon/Anrufbeantworter: 0365 2900320
Telefax: 0365 52986
E-Mail: beratung.gera@bsvt.org

Ansprechpartner

Frau Anna Egli

Beratungsfachkraft der Zentralen Beratungsstelle

Zuständigkeitsbereich: Altenburger Land, Greiz, Saale-Holzland, Saale-Orla und Saalfeld-Rudolstadt sowie die kreisfreien Städte Gera und Jena

Geschäftszeiten:

Montag
nach Terminvereinbarung
Dienstag
9:00–12:30 Uhr und 13:00–16:00 Uhr
Mittwoch
nach Terminvereinbarung
Donnerstag

9:00–12:30 Uhr und 13:00–16:00 Uhr
Freitag
nach Terminvereinbarung

Die übrigen Wochentage sind keine Schließtage. Bitte nutzen sie diese, um einen Termin für ein ungestörtes Gespräch zu vereinbaren.

Information

Seit 1998 arbeitet die Zentrale Beratungsstelle des BSVT e. V. im modern ausgestatteten „Haus der Blinden“ in Gera. Da die Beratungsstelle gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist und in direkter Nachbarschaft zur Stadtverwaltung und den großen Einkaufszentren der Stadt liegt, informieren sich täglich Ratsuchende und Interessierte über alle Fragen rund um das Thema Sehbehinderung und Blindheit.

Uns stehen ein breit gefächertes Hilfsmittelangebot und vielfältige Informationsquellen für die individuelle Beratung zur Verfügung. Ob es um Hilfsmittel für den Haushalt, Lupenbrillen und Monuculare, Bildschirmlesegeräte verschiedener Typen, Vorlesegeräte oder Computer mit Braillezeile geht, hier wird ihnen weiter geholfen. Viele Besucher bekommen wertvolle Tipps für die selbständige Gestaltung des Alltags. Zum Beratungsangebot gehören auch Informationen zu Rehabilitationsmöglichkeiten und die Vermittlung von Ansprechpartnern z. B. bei Krankenkassen, Bildungseinrichtungen und Rehabilitationsträgern.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Beratung hochgradig sehbehinderter und blinder Menschen. Aber auch viele Angehörige und Freunde, Mitarbeiter aus Verwaltungen und interessierte Bürger der Stadt finden hier Rat. Außerdem pflegt die Beratungsstelle enge Kontakte zu Schulen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen, um auf die besondere Lebenssituation sehbehinderter und blinder Menschen aufmerksam zu machen.

Es werden auch viele thüringenweite Veranstaltungen von hier aus vorbereitet und durchgeführt. Diese Einsätze werden nach Absprache mobil vor Ort koordiniert. Dazu gehören auch regelmäßige Weiterbildungsveranstaltungen für angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter, außerdem sind wir bei Messen und Fachkongressen vertreten.

Wegbeschreibung

Wegbeschreibung
zur zentralen Beratungsstelle / Kreisorganisation Gera am Nicolaiberg 5a

vom Hauptbahnhof:

Die Bahnsteige mit Blindenleitstreifen in südliche Richtung bis Fahrstuhl bzw. letzte Treppe gehen.
Fahrstuhl mit Blindenschrift und Ansage fährt zur Straßenbahnhaltestelle, dann Gleise überqueren und mit Straßenbahn Richtung „Zwötzen“ 2 Haltestellen bis „Heinrichstraße“ fahren, ab „Heinrichstraße“ 2 Varianten möglich:
Variante 1
am gleichen Bahnsteig gegenüber mit Buslinie 10 in Richtung Kaufpark „Bieblach Ost“ oder 17 in Richtung „Reuß-Park“ oder 19 in Richtung „Naulitz“ 2 Haltestellen bis Schillerstraße fahren. Dort Ampel mit Blindensignalisierung zum Überqueren der Hauptstraße. Dann nach links ca. 200 m gehen, kleine Nebenstraße überqueren und auf linke Straßenseite wechseln. Nicolaiberg 5a wird in ca. 50 m erreicht.
Variante 2
Ab „Heinrichstraße“ Gleise überqueren, in ersten Wagen einsteigen und in die Gegenrichtung mit der Straßenbahn Linie 3 Richtung „Bieblach Ost“ 1 Haltestelle bis „Sorge/Markt“ fahren. Dann nach rechts durch Passage-Durchgang bis Große Kirchstraße gehen. Dort nach links ca. 200 m bis Ende und nach rechts ca. 100 m zum Nicolaiberg 5a.

Vom Südbahnhof

Bahnsteig mit Blindenleitstreifen nach Norden (Richtung Gera Hauptbahnhof) bis Treppe oder Fahrstuhl gehen. Fahrstuhl mit Blindenschrift und Ansage. Ab Fahrstuhl (links) bzw. Treppe (geradeaus) führt Blindenleitstreifen nach rechts ca. 50 m zur Bus- und Straßenbahnhaltestelle „Park der Jugend“. Wieder 2 Varianten möglich
Variante 1
Gleise überqueren und mit Bus Linie 10 in Richtung „Kaufpark Bieblach Ost“ oder Linie 17 in Richtung „Reuß-Park“ von hier 3 Haltestellen bis Haltestelle „Schillerstraße“ fahren. Weiter wie schon oben beschrieben.
Variante 2
Gleise nicht überqueren und mit der Straßenbahn Linie 3 Richtung „Bieblach Ost“ 2 Haltestellen bis Haltestelle „Sorge/Markt“ fahren. Dann weiter wie bereits oben beschrieben.

Überregionale Beratungsstelle Bad Langensalza
des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V.

Thepra Landesverband Thüringen e.V.
Lindenbühl 8/9
99947 Bad Langensalza
Tel./Fax: 03603 891881
Handy: 0171 3138454
Email: beratung.badlangensalza@bsvt.org

Ansprechpartner

Uwe Haßkerl
Peer Counselor ISL

Berater

Zuständigkeitsbereich: Für die Kreise Unstrut-Hainich, Gotha, Sömmerda sowie die Kreisorganisationen Erfurt und Weimar/Apolda/Sömmerda des BSVT e. V.

Sprechzeiten

Montag 08:30–11:30 Uhr

Mühlhausen
Dienstag
09:00–12:00 Uhr

Sömmerda
(jeden 1. und 3.) Donnerstag
09:00–12:00 Uhr

Gotha
(jeden 2. und 4.) Donnerstag
09:00–12:30 Uhr

Bad Langensalza
12:30–15:30 Uhr

Nach Terminvereinbarung einmal im Monat in Erfurt.

Zweigstellen

Mühlhausen:
VdK Begegnungsstätte
Eisenacher Straße
99974 Mühlhausen

Sömmerda:
THEPRA Kontaktstelle Sömmerda
Bahnhofstraße 25
99610 Sömmerda

Erfurt:
THEPRA LV Thüringen e. V.
Ruhrstraße 9
99085 Erfurt

Informationen

Seit dem 1. 8. 1994 besteht in Bad Langensalza eine Beratungsstelle der Kreisorganisation, die heute auf der Grundlage der Beratungsstellenkonzeption als Überregionale Beratungsstelle des BSVT e. V. arbeitet. Als Berater ist seitdem Herr Uwe Haßkerl, der selbst behindert – gesetzlich blind ist, zunächst über § 249 h AfG eingesetzt und seit dem 01.06.1998 auf der Grundlage der Richtlinie zur Förderung von Beratungsstellen für Behinderte im Freistaat Thüringen tätig (Thüringer Staatsanzeiger Nr. 25/ 1998 S. 1083 f). Der „THEPRA Landesverband Thüringen e. V.“, Träger dieser Beratungsstelle, versteht sich als gemeinnütziger Verband unter dem Dach des PARITÄTischen Wohlfahrtsverbandes und Partner des BSVT e.V. und erkennt die Beratungsstellenkonzeption des BSVT e. V. an.

Leistungsangebot

Unsere Beratungsstelle ist mit einem kombinierten blinden- und sehbehindertengerechten Computerarbeitsplatz ausgestattet. Der behindertengerechte Computerarbeitsplatz geht sowohl auf die Bedürfnisse der Sehbehinderten (Kamerasystem, großer Bildschirm, Zoomtext zur vergrößerten Darstellung der Bildschirmoberfläche) als auch auf die Bedürfnisse Blinder (Vorlesesystem, Braillezeile) ein. Dieser Arbeitsplatz ist in der Region einmalig und dient als Vorführarbeitsplatz für Arbeitssuchende oder Betroffene, die eine Ausbildung im Büro anfangen wollen. Ratsuchende können mit uns einen Termin zur Erprobung ausmachen.

Verkauf von Hilfsmitteln

Für Sehbehinderte mit Hörbehinderung verkaufen wir Batterien zu sehr günstigen Preisen.

Wir haben im Angebot:
Batterien in verschiedenen Größen: Nummer 10; 13; 312; 675 (je Packung mit 6 Batterien zu 3 €)

Vergrößernde Hilfsmittel

In unserer Beratungsstelle stehen verschiedene elektronische Bildschirmlesegeräte zum Erproben zur Verfügung.

Weitere Angebote

Persönliches zu Herrn Haßkerl

Überregionale Beratungsstelle Heilbad Heiligenstadt
des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. 

Auf der Rinne 1 a
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel./Fax/Anrufbeantworter: 03606 619552
E-Mail: beratung.heiligenstadt@bsvt.org

Ansprechpartner

Frau Silke Senge (Beratungsfachkraft)

Leiterin der Beratungsstelle, seit 1995 beim BSVT e. V. beschäftigt

Zuständigkeitsbereich: Landkreise Eichsfeld, Kyffhäuserkreis und Nordhausen sowie Eisenach.

Wir beraten Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V., Nichtmitglieder, Interessierte.

Sprechzeiten

Heilbad Heiligenstadt

Montag
9:00-11:00 Uhr
Dienstag
9:00-11:00 Uhr und 13:00-16:30 Uhr
Mittwoch
geschlossen
Donnerstag
9:00-11:00 Uhr und 13:00-15:00 Uhr
Freitag
9:00-11:00 Uhr

Leinefelde

Jeden 1. Montag im Monat von 10:00-12:00 Uhr, Jahnstraße 12-16, 37327 Leinefelde,
(Bitte Ankündigungen in der örtlichen Presse beachten)
Zusätzliche Beratungstermine und Hausbesuche auch für die anderen Zuständigkeitsbereiche nach Vereinbarung.

Leistungsangebot

Weitere Aktivitäten und Angebote

Projekt “Behinderte im Alltag - Vortragsreihe vor Schülern und Pädagogen”

Bisher wurden 3000 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 11. Klassen im Landkreis Eichsfeld unterrichtet (per 30.06.2014).

Projekt “Urlaub für Blinde und Sehbehinderte im Eichsfeld”

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverband Heilbad Heiligenstadt und der Touristikinformation

Fachinfos
des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e. V.
und des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V.

Arbeitskreis Umwelt und Verkehr des BSVT

Fachgruppe Blindenführhundhalter des BSVT

Fachgruppe Diabetes
des BSVT

DBSV-Fachgremium: Frauenbeauftragte

Hörfilmbeauftragte
des BSVT

DBSV-Jugendclub
Die Plattform für junge Leute im DBSV

Fachgruppe Medizinisch-therapeutische Berufe des BSVT

Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit des BSVT

PC-Maulwürfe
Interessengemeinschaft blinder und sehbehinderter Computernutzer im BSVT

Fachgruppe Sehbehinderte des BSVT

 

Fachgruppe Soziale Rehabilitation des BSVT

Sport
Infoseite des DBSV

Gemeinsamer Fachausschuss
hörsehbehindert/taubblind (GFTB)

Koordinationsstelle Tourismus (KoST)
beim DBSV

Arbeitskreis Umwelt und Verkehr

Nutzen Sie unsere Beratungsangebote

Arbeitskreisleiter:
Eberhard Tölke
Birkenstraße 64
07549 Gera
Telefon 0365 5515692
E-Mail: eb.toelke@t-online.de

Unser Newsletter


Wir beraten Sie insbesondere

zur Gestaltung öffentlicher Gebäude

zur Gestaltung des öffentlichen Verkehrsraumes

Empfehlungen der Fachgruppe

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Blindenführhundehalter des BSVT e.V.

Vorstand der Arbeitsgruppe der Führhundehalter in Thüringen

Vorsitzender:  
Adresse: Herr Walter Fischer 63 Jahre alt
  Göppinger Straße 42
  96515 Sonneberg
E-Mail:
w-fischer1954@t-online.de
Telefon Nr.: 01757782932



            
                          
                          
             
     

 

 

1.Stellvertreter:
 
Adresse: Burkhard Beetz  53 Jahre
  Schmücker Str. 45a
  98693 Manebach
E-Mail:
UteBeetz@web.de
Telefon Nr.: 03677/841360


         
                            
                            
 
     

 

  

2.Stellvertreter:  
Adresse: Gabor Sölter  45 Jahre
  Grumbachsiedlung 23
  98554 Benshausen
E-Mail:
dani-gabor@t-online.de
Telefon Nr.: 0170/4315586

      
                             
                              
             
        

 

 


Wenn der Hund das Augenlicht ersetzt


In der Triglismühle in Siegelbach tauschten sich Führhundhalter aus ganz Thüringen über aktuelle Fragen aus.
Arnstadt. "Bitte nicht streicheln. Ich arbeite." Die Aufschrift auf den Geschirren der Hunde ist nicht zu übersehen – und das ist gewollt so. "Wir haben keine Haustiere dabei. Die Hunde sind unsere ständigen Begleiter, der Ersatz für unsere Augen", sagt Walter Fischer.
Der Sonneberger ist seit einigen Jahren auf die Unterstützung durch einen Führhund angewiesen. So wie die anderen Mitglieder in der Fachgruppe Führhundhalter auch. Sie gehören zum Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen und treffen sich regelmäßig, um sich über die Fragen auszutauschen, die sie im Alltag bewegen.
Eigentlich, sagt Walter Fischer, sollte es ja selbstverständlich sein, dass Blinde und Sehbehinderte mit ihren Führhunden überall hin dürfen. Doch die Realität sei eine andere. "Da werden uns immer noch Steine in den Weg gelegt."
Beispiele kann er viele nennen: Es gibt Supermärkte, wo die Hunde nicht erwünscht sind. Auch einige Ärzte stellen sich quer. Mit dem Führhund Bus und Bahn fahren – das sei unproblematisch, solange es um den Linienverkehr geht. Doch einen Busausflug per Reiseveranstalter unternehmen? Da hören Sehbehinderte oft ein Nein. Selbst öffentliche Gebäude wie Rathäuser dürfen sie erst seit 2016 uneingeschränkt samt Hund betreten. Denn so lange dauerte es, bis per Gleichstellungsgesetz eine bundeseinheitliche Regelung getroffen wurde.
Die Hürden, vor denen sie immer wieder stehen, sind Dauergesprächsthemen in der Fachgruppe. Zwei- bis dreimal im Jahr kommen die Mitglieder, die zwischen Sonneberg und Nordhausen wohnen, zum Erfahrungsaustausch zusammen. Den zu organisieren sei gar nicht so leicht, betont Walter Fischer. Denn eine große Gruppe mit vielen Hunden möchte nicht jeder Gastwirt gern beherbergen.
"In der Triglismühle in Siegelbach ist das aber dank der Chefin Andrea Langguth kein Problem", erklärt Fischer die Ortswahl. Dankbar ist er zudem, dass sich Spender gefunden haben, so dass die Teilnehmer im Bus vom Bahnhof nach Siegelbach und zurück fahren konnten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln alleine wäre das schwierig geworden.
In der Triglismühle standen aber nicht nur Probleme im Mittelpunkt. Die Fachgruppe wählte auch. Walter Fischer ist nun für die nächsten vier bis fünf Jahre der Chef. Ihm zur Seite stehen Burkhard Bätz aus dem Ilm-Kreis und Gabor Sölder von der Kreisorganisation Suhl / Hildburghausen.
Natürlich werde es bei den nächsten Treffen auch wieder um die Probleme gehen, die Führhundhalter mitunter haben. Aber auch gemeinsame Erlebnisse wie Wanderungen wird es geben und spannende Vorträge, etwa von Tierärzten. Schließlich soll es den Hunden bei ihren Haltern gut gehen. Nicht nur, weil sie liebevolle, zugewandte Wesen sind, die sich gern streicheln lassen, wenn sie nicht gerade arbeiten. Für ihre Besitzer sind sie auch unverzichtbar. In jeder Lebenslage. Denn sie sehen für ihre Herrchen die Welt.

 

Der Vorstand der Arbeitsgruppe Führhundehalter in Thüringen

Walter Fischer Burkhard Beetz Gabor Sölter
Vorsitzender 1.Stellvertreter 2.Stellvertreter

 13 Teilnehmer mit ihren Blindenführhunden

Am 01.09-03.09.2017 Führhundetreffen in Behringen, alle Führhundehalter bekommen noch peer Email die Einladung.

Liebe Führhundhalterinnen und Führhundhalter,
ich möchte euch heute eine Information zusenden. Unsere Abschlussfeier 2017 wird am 11.11. (Kein Faschingsscherz) in Siegelbach bei Arnstadt wieder stattfinden. Es wird vor Ort sein, ein Tierarzt und alle Blindenführhundhalter können ihren Hund im dafür vorgesehenen Grundstück beim Gassi gehen ohne Leine frei laufen lassen. Die Tagesordnung und die Speisekarte wird mitte September nach unserem Führhundhaltertreffen in Behringen an jeden rausgehen.

Mit freundlichen Grüßen
Euer Fachgruppenleiter Walter Fischer und Jenny

Frauenarbeit

Mein Name ist Marianne Lapp.

Ich bin blind, verheiratet und wohne in Georgenthal.

Seit 1961 bin ich die Frauenbeauftragte der Kreisorganisation Gotha und seit 1991 die Landes-Frauenbeauftragte des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.
Jährlich führen wir auf Landesebene 2 Thüringer Frauenseminare und auf Kreisebene 4 Frauenveranstaltungen durch. Außerdem nehme ich an bundesweiten Frauenseminaren des DBSV teil und vertrete dabei die Interessen der Thüringer Frauen.

Die Programminhalte der Thüringer Frauenseminare sind sehr vielseitig und betreffen alle Lebensbereiche. Im Vordergrund stehen die Erfahrungsaustausche und persönlichen Gespräche zu allen, die Frauen bewegenden Fragen und Probleme – u. a. im Alltag, dem Haushalt und der Freizeit.

Hier meine Kontaktdaten:

Marianne Lapp

Paul-Baethcke-Straße 32
99887 Georgenthal
Tel.: 036253 25483

Hörfilm

Mein Name ist Marianne Webel.
Ich bin von Geburt an blind und wohne in Ilmenau. Im Jahre 2011 wurde ich vom Landesvorstand zur Hörfilmbeauftragten des BSVT berufen. In dieser Funktion sehe ich meine Hauptaufgabe darin, den Hörfilm unter den blinden und sehbehinderten Menschen Thüringens stärker zu verbreiten.
Grundlage des Hörfilms ist die Audiodeskription (Bildbeschreibung). Dabei werden stumme Filmszenen auf einem getrennten Kanal erläutert, so dass Blinde und Sehbehinderte in die Lage versetzt werden, den jeweiligen Kino- oder Fernsehfilm genauso zu genießen wie sehende Menschen.
Ich habe mir vorgenommen, in unserer Hörzeitschrift wieder öfter über Filme mit Audiodeskription zu informieren.
Weiter strebe ich an, mehr Kinobetreiber für das Thema Hörfilm zu sensibilisieren.
Darüber hinaus betrachte ich es als meine Aufgabe, Informationen der Deutschen Hörfilm gGmbH über neue Hörfilmangebote, die auch auf DVD erhältlich sind, an die Interessenten weiter zu geben.
Neues Wissen auf diesem Gebiet erhalte ich durch die Teilnahme an Seminaren der Hörfilmbeauftragten der Mitgliedsvereine des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV).

Wer sich für detailliertere Informationen interessiert, kann sich gern an mich Wenden.

Meine Anschrift

Marianne Webel

Kopernikusstraße 19
98693 Ilmenau
Tel.: 03677-872102
E-Mail: webel.fm@t-online.de

Infos erhalten Sie auch auf der Homepage der Deutschen Hörfilm gGmbH unter der Adresse:
www.hoerfilm.de

Medizinisch-therapeutische Berufe

Diese Fachgruppe besteht zurzeit aus 36 blinden und sehbehinderten Masseuren/innen und med. Bademeister/innen und Physiotherapeuten/innen.

Zu unseren Aufgaben gehören:

Die Realisierung dieser Aufgaben dient der besseren Integration sehbehinderter und blinder Berufskollegen in den Arbeitsprozess.

Kontakt:

BSVT e. V.
Fachgruppe medizinisch-therapeutische Berufe
Vorsitzende

Heike Arnold

Friedrich-Ebert-Str. 10
99096 Erfurt
Tel.: 0361 34574 92
E-Mail: heike.arnold@t-online.de oder physio@bsvt.org

Öffentlichkeitsarbeit

Zur Sensibilisierung für Blindheit und Sehbehinderung besteht großer Aufklärungsbedarf, der durch intensive Öffentlichkeitsarbeit des BSVT, in Thüringen abgebaut werden soll. Im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit des BSVT e. V. stehen Veranstaltungen wie der „Tag des Sehbehinderten“, der "Tag des weisen Stocks“ und die “Woche des Sehens”.

Wir beteiligen uns nicht nur an Veranstaltungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), sondern auch an Projekten der Parität oder anderer Behindertenorganisationen.

Auch zu landesweiten Ereignissen wie dem Thüringentag, dem Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag oder der Gesundheitsmesse sind wir präsent.

In jedem Jahr führt der BSVT Seminare über Öffentlichkeitsarbeit für seine 20 Kreisorganisationen durch.
Die Themen der Seminare sind u. a.:

Zur Sensibilisierung für Blindheit und Sehbehinderung bieten wir Vorträge mit Diskussion in Schulklassen und Ausbildungseinrichtungen für Heilberufe, sowie in Seminaren zur Ausbildung von Seniorenbegleitern an.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit haben wir enge Kontakte zu Presse, Funk und Fernsehen, damit die breite Öffentlichkeit auch über unsere Arbeit zum Wohle blinder, sehbehinderter und von Blindheit bedrohter Menschen informiert wird.

Verantwortlich für das Aufgabengebiet Öffentlichkeitsarbeit zeichnet im Landesvorstand derzeit

Christian Vogel

Rosa-Luxemburg-Straße 4
07646 Stadtroda
Tel.: 036428 42219
E-Mail: macvogel@t-online.de

verantwortlich.

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Bundesteilhabegesetz

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband und weitere Behindertenverbände haben eine Kampagne für ein Bundesteilhabegesetz gestartet.
Selbstverständlich unterstützt auch der Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen diese Kampagne. Der von dem Forum behinderter Juristinnen und Juristen erarbeitete Gesetzentwurf bildet dabei eine gute Grundlage.
Weitere Informationen zu der Kampagne unter: www.teilhabegesetz.org

Jenaer Erklärung des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Die gewählten Delegierten der 20 Kreisorganisationen des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. erklären auf ihrer Landestagung am 29.03. und 30.03.2014 in Jena, im Hotel der Sozialakademie.
Wir, die 42 Delegierten des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. rufen hier von unserer Landestagung in Jena alle Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen in Thüringen auf, den Entwurf für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe des Forums der behinderten Juristinnen / Juristen mit zu unterstützen und dabei auch ihre Bundesgremien mit einzubeziehen.

Hintergrund!

Als hochrangigen Gast empfing der Landesvorsitzende Herr Joachim Leibiger die Ministerin des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit, Frau Heike Taubert auf der Landestagung. Die Ankündigung der Ministerin Frau Taubert im MDR am 22.03.2014 das Landesblindengeld 2015 zu erhöhen (dies wurde 2006 gestrichen und gekürzt 2008 eingeführt und geringfügig 2010 erhöht). Mit der geplanten Anhebung auf das bundesdurchschnittliche Niveau würde ein Schritt in die richtige Richtung getan. So einheitlich die Meinung der Teilnehmer der Tagung.
Aber sie sehen dies nur als ein Teilschritt zur Schaffung eines bundeseinheitlichen Teilhabegeldes für Behinderte.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) hat die Arbeit des Forums behinderter Juristinnen und Juristen unterstützt, das ein Gesetzentwurf zur sozialen Teilhabe erarbeitet und im Rahmen dieses Entwurfes einen Vorschlag für ein Teilhabegeld unterbreitet hat.
Dabei sollen die Beträge einerseits bedarfsgerecht sein und siesollen andererseits wie das Blindengeld einkommens- und vermögensunabhängig gewährt werden.

Joachim Leibiger

Landesvorsitzender

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